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Finger weg von Schwarzarbeit

Der Bundesgerichtshof hatte bereits vor längerem entschieden, dass bei einer "schwarz" erstellten und mangelhaften Werkleistung dem Auftraggeber keine Mangelgewährleistungsrechte zustehen. Im jetzigen vom BGH entschiedenen Fall hatten die Parteien vereinbart, dass über den vertraglich vereinbarten Werklohn hinaus noch eine Barzahlung - ohne Rechnung -  in Höhe von 5000 € erfolgen sollte. Beide Parteien haben damit bewusst gegen § 1 Abs.2 Nr.2 SchwarzArbG verstoßen. Der gesamte Werkvertrag ist damit wegen Verstoßes gegen ein gesetzliches Verbot nichtig, so dass ein gesetzlicher Werklohnanspruch nicht gegeben ist ... Weiterlesen..

Murks bei der Schwarzarbeit

was passiert, wenn Sie einen Handwerker schwarz arbeiten lassen und der macht Murks? Mit seiner Entscheidung aus dem Jahr 2008 meinte der Bundesgerichtshof noch, dass Sie als Auftraggeber in dem Fall schutzwürdig seien. Laut damaliger Auffassung würde sich der Bauunternehmer treuwidrig verhalten, wenn er sich bei einem Mangel seines Werks auf die Unwirksamkeit des Vertrages berufen würde. Dies sieht der Bundesgerichtshof jetzt anders: Der Auftraggeber kann bei Mängeln der Arbeiten seines Schwarzarbeiters von diesem keine Mängelrechte  geltend machen (BGH, Urt. v. 01.08.2013, Az.: ... Weiterlesen..